„Die Macht von Marktplätzen“


Marktplätze im Internet gibt es einige. Nur wenige Marktplätze zählen zu den großen Playern, wie etwa Amazon, eBay oder Alibaba. Die großen Player erschweren den Verkauf von Waren über den eigenen Onlineshop. Für stationäre Einzelhändler wird es immer schwieriger, ihre Waren über den eigenen Webshop zu vertreiben. Die Konkurrenz und der Preisdruck sind stark. Wer sich für den Verkauf der eigenen Waren für einen Marktplatz entscheidet, sollte genau hinschauen, welchen Anbieter er nutzen möchte.

Wir werfen in unserem Blog einen weiteren Blick in die Marktplatz-Landschaft des Internets.

Flohmarkt-Plattform ist ein Urgestein im Internet

Neben Amazon ist eBay ein Marktplatz, der sich großer Beliebtheit bei den Usern weltweit erfreut. Bereits seit 20 Jahren hält sich die Plattform am Markt und verfügt über einen riesigen Kundenstamm. Über 18 Millionen Verkäufer hat es in 2018 auf eBay.de gegeben. Die Reichweite, die ein Händler hier durch die Teilnahme beim Verkaufen über eBay erhält, ist enorm.

Eine Plattform mit Flohmarkt-Character

Ursprünglich startete eBay in 1999 als eine Art Flohmarkt-Plattform. Pioniergeist ist bei den Gründern, den ersten Verkäufern und den Käufern angesagt gewesen. Gebrauchtes, gut Erhaltenes und manchmal auch Neues wurde zunächst Privatpersonen von anderen Privatpersonen angeboten. Fast 20 Jahre später sind in 2018 etwa 3,3 Millionen aktive Verkäufer auf eBay.de aktiv gewesen. Der Anbieter erfreut sich weltweit einer großen Bekanntheit.

Bei eBay gibt es verschiedene Möglichkeiten, Artikel zu verkaufen. Ursprünglich - und passend zum Flohmarktgedanken - sind Artikel per Auktion verkauft worden. Das bedeutet, dass die Preise per Bietverfahren ermittelt worden sind. Die Angebote sind zeitlich begrenzt, so dass attraktive Artikel meist am Ende einer Auktion mit dem Preis in die Höhe schießen. Je mehr Personen an der Auktion teilnehmen, desto höher ist der Verkaufswert am Ende für den Anbieter des Artikels. Den Versand übernimmt der Anbieter eines Artikels.

fuellbild marktplatz ebay

Riesiges Produktsortiment

Im Laufe der Weiterentwicklung von eBay ist das Festpreisangebot mit ins Portfolio aufgenommen worden. Der Verkäufer eines Produktes kann einen festen Preis für einen Artikel festlegen. Dieses Feature ist vor allem für professionelle Händler interessant. Die Spanne der angebotenen Produkte bei eBay ist riesig. Egal, ob Spielzeug, Hygieneartikel, Accessoires oder Möbel – bei eBay findet der User so ziemlich alles.

Verschiedene Gebührenmodelle bei eBay

Die Kosten, die einem Verkäufer bei eBay entstehen, sind unterschiedlich. Der Anbieter unterscheidet hier zwischen privater und gewerblicher Nutzung des Verkaufskontos. Die gute Nachricht für Privatpersonen: Wenn man weniger als 300 Artikel einstellt, erhebt eBay dafür keine Gebühren. Lediglich zehn Prozent Verkaufsprovision müssen Privatverkäufer an den Anbieter entrichten. Zusatzoptionen, wie etwa Untertitel oder erweiterte Bildergalerien, können dazugebucht werden - kosten allerdings extra.

Gewerbliche Verkäufer können sich Gebührenmodell aussuchen

Anders sieht es für Unternehmen der KMU-Gruppe aus. Die Kosten, die auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zukommen, sind an die Anzahl der geplanten Festpreisangebote gekoppelt. EBay bietet vier verschiedene Abonnements für eBay-Shops an. Die Kosten bewegen sich zwischen knapp 40 Euro und knapp 5.000 Euro. Der Vorteil: Das Unternehmen kann sich einen eigenen Shop aufbauen, um sich selbst präsentieren zu können.

Verkauf der eigenen Produkte mit und ohne eigenen Shop auf der Plattform

Wer sich keinen Shop anlegen und kein Abo abschließen möchte, kann trotzdem über eBay verkaufen. Nach 40 eingestellten Artikeln entsteht für jeden weiteren eingestellten Artikel eine Gebühr von 0,35 Euro pro Artikel. Wer sich für einen Basis-Shop entscheidet, kann als Verkäufer 400 Artikel kostenfrei einstellen. Auf jeden weiteren eingestellten Artikel muss eine Gebühr von 0,10 Euro pro Artikel und eine Verkaufsprovision an eBay entrichtet werden. Die Provision richtet sich nach der Art des zu verkaufenden Produktes und liegt zwischen 4,5 und 10,5 Prozent.

Warum es gut ist, einen Shop bei eBay einzurichten

Verkäufer bei eBay haben die Möglichkeit, sich bestmöglich innerhalb des Marktplatzes ihren Kunden zu präsentieren. Hier unterscheidet sich eBay ganz klar von Amazon, wo das Produkt in den Mittelpunkt gestellt wird. Bei eBay ist es möglich, sich selbst als Marke zu präsentieren und seine Artikel über die Plattform zu verkaufen. Innerhalb des Shops kann das gesamte Sortiment präsentiert werden. Das Layout eines Shops kann mit eigenen Grafikelementen auf HTML-Basis relativ einfach angepasst werden. Ein Bewertungssystem ist fester Bestandteil der Verkaufswelt von eBay. Hier gibt es erneut Parallelen zu Amazon. Verkäufer können sich hier gegenseitig bewerten, dies sorgt für mehr Transparenz und auch zufriedene Kunden. Zudem bietet eBay eine gute Infrastruktur für die einzelnen Shops an.

Plattformshop mit eigenem Markenauftritt

Wer sich für die Nutzung des Marktplatzanbieters eBay entscheidet, hat also die Möglichkeit, seinen Internetauftritt innerhalb des Marktplatzes bestmöglich zu gestalten. Allerdings erfordert dies Know-how im Bereich Technik. Zwar haben sich viele Agenturen auf das Pimpen von eBay-Verkaufsseiten spezialisiert, aber auch hier entstehen für den Einzelhändler erneut Kosten. Zudem müssen die Verkaufsseiten bei eBay gepflegt und aktuell gehalten werden, genauso wie der eigene Webshop. Für den Pflegeaufwand muss der Einzelhändler erneut Kosten einplanen.

Weniger Aufwand für Einzelhändler mit CloudBasket

Wir bei Q.One wollen dem Einzelhändler helfen, Kosten und Zeit zu sparen. Durch unser Produkt CloudBasket wird es ab März möglich sein, Produkte aus dem eigenen Onlineshop über eine Anbindung an CloudBasket in verschiedene Marktplätze auszuspielen. Diese können mit lokalem Bezug sein oder auch deutschlandweit agieren.

Händler ohne Onlineshop profitieren von CloudBasket

Auch Einzelhändler, die bisher keinen Onlineshop anbieten, deren Unternehmensauftritt reine Contentseiten sind, erhalten mit der Anbindung von CloudBasket die Möglichkeit, in den E-Commerce einzusteigen. Sie haben die Möglichkeit, ihre Produkte in vielen verschiedenen Portalen auszuspielen. Mit CloudBasket werden aus Contentseiten Onlineshops. Und diese bieten dem User Mehrwerte durch den vorhandenen Content. Daraus ergeben sich skalierbare neue Geschäftsfelder. Wir möchten die lokalen Einzelhändler unterstützen und unser Angebot richtet sich ganz klar gegen die großen Marktplatzanbieter. Im März zeigen wir euch, wie das genau funktioniert.