„Payment als Erfolgsfaktor“


Die Auswahl der Zahlungsverfahren innerhalb eines Shops sind Abbruchkriterien für den Kunden

Das ibi research an der Universität Regensburg hat in Zusammenarbeit mit den Zahlungsdienstleistern Klarna und Worldline/SIX Payment Services eine Befragung unter 1.011 Endkunden durchgeführt. Daraus geht hervor, dass der Kunde auch kurz vor Kaufabschluss innerhalb eines Onlineshops noch abbricht, wenn der Check-out und der Bezahlprozess nicht smart funktionieren.

Check-out und Payment müssen den Kunden überzeugen

Payment ist entscheidende Hürde in Customer Journey

Es ist ein echter Alptraum für die Onlinehändler: Ihr Neukunde stand kurz vor dem Kauf eines Produktes. Bis dahin hat die Customer Journey des Shops super funktioniert. Der Einsatz des Bildmaterials überzeugt den Kunden genauso, wie der Preis und die Produktbeschreibung. Und trotzdem bricht der Neukunde den Kauf ab und geht wahrscheinlich zur Konkurrenz. Ob er dort ebenfalls einen guten Preis und Produktinformation vorfindet, bleibt offen. Woran mag das liegen, fragen sich Onlinehändler? Der Druck im Onlinehandel ist hoch. Wer abseits von großen Plattformen bestand haben will, muss sich sehr anstrengen.

Payment wird zum Hygienefaktor

Der Kaufabschluss ist der entscheidende Schritt für einen Onlinehändler. Dass es zu Abbrüchen kommt, macht deutlich, dass das Thema Payment durchaus zum Hygienefaktor werden kann. Auch ruft es den Unmut der Kunden hervor, wenn beim Thema Check-out etwas nicht funktioniert. Technische Fehler führen ebenso zu Kaufabbrüchen wie etwa nicht angebotene Zahlungsverfahren.

Je vielfältiger die Zahlungsverfahren, desto höher die Kaufabschlüsse, könnte man meinen. Die Bedürfnisse der Kunden zu kennen, ist ein wichtiges Kriterium für Onlinehändler. Nicht jeder Händler kann alle Bezahlverfahren anbieten. Jeder muss abwägen zwischen Kosten- und Risikoaspekten für den eigenen Onlineshop. Am Ende entscheidet der Kunde, welches Zahlungsmittel er auswählen möchte.

Payment fuellbild 700breit

Bekannte Zahlungsverfahren werden von Usern bevorzugt

Die Endkundenbefragung des ibi research hat ergeben, dass 95 % der Endkunden ein bevorzugtes Bezahlverfahren haben. Bei diesen 95 % ist eines der Bezahlverfahren entweder PayPal, Kauf auf Rechnung, per Kreditkarte oder per Lastschrift. Seit vielen Jahren wird im Internet eingekauft. Aus diesem Grund haben sich beispielsweise Vorlieben bei den Zahlungsmitteln ergeben. 72 % geben an, dass sie ein Zahlungsverfahren einem anderen vorziehen. Bei 11 % der Befragten steht sogar fest, dass sie ausschließlich ihr Lieblingsverfahren nutzen möchten. Interessant ist, dass es nicht das eine Zahlungsverfahren für die Kunden gibt. Spannend ist auch, dass die Höhe des Kaufpreises für die Befragten ein Faktor bei der Wahl des Zahlungsmittels ist.

Wenige Shops, die regelmäßig genutzt werden - Wunsch nach mehr Auswahl ist vorhanden

Auch bei dieser Studie ist erkennbar, dass Endkunden gern mit den Verfahren bezahlen, die sie schon kennen. Dies ist auch bei unserer Onlinestudie zum CloudBasket deutlich geworden. 90 % der befragten Käufer kaufen in maximal fünf Onlineshops ein. Und das auch nur, wenn sie zufrieden sind. Auf das Bekannte wird gern noch einmal gesetzt. Dem Neuen stehen die Kunden eher skeptisch gegenüber. Allerdings würden 84 % der Befragten gern einen neuen Onlineshop ausprobieren, haben aber nur wenig Zeit und Lust, sich neu zu registrieren und alle persönlichen Daten anzugeben.

Ein Login, ein Passwort - CloudBasket überzeugt durch seine Einfachheit

Was wäre nun, wenn es eine plattform- und shopübergreifende Lösung gäbe? Ein simples Icon, welches nur in eine Webseite oder Shop eingefügt werden müsste, um einen Warenkorb aufzuschalten, der bereits alle persönlichen Daten aus einem anderen Kauf des Kunden kennt? Das würde den kaufwilligen Usern einen Wechsel in einen neuen Onlineshop deutlich erleichtern. Ein Login, ein Passwort. Das ist die Einfachheit von CloudBasket. Wir bringen den Warenkorb zurück zum Konsumenten. Mitte März ist es soweit!