Q.One Technologies Alexander Tombach Interview

Von San Francisco nach Essen – Ein Erfahrungsbericht

Heute stellen wir euch Alexander Tombach vor. Der 22-Jährige hat uns in den vergangenen fünf Wochen als Hochschulpraktikant in der Marketingabteilung unterstützt. Dabei ist Alex alles andere als ein Anfänger. Von 2014 bis 2018 studierte er Advertising in San Francisco. Nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt Münster, gönnte er sich genau ein Wochenende Pause. Dann startete er bei der Q.One Technologies in Essen sein Branddesign-Praktikum. Warum er es so eilig hatte, bei uns zu arbeiten? Das haben wir uns auch gefragt.

Alex, erzähl mal etwas zu deinem Studium in San Francisco. Was waren deine Schwerpunkte?
Ich habe an der Academy of Art University den Studiengang Advertising gewählt. Den Platz habe ich über ein Sportstudium bekommen, dafür hatte ich mich bei einer darauf spezialisierten Agentur beworben. Ich wollte unbedingt im Ausland studieren. Dann kam das Angebot von der Uni in San Francisco, so bin ich mit einem Fußballstipendium gestartet. Meine Schwerpunkte lagen in den Bereichen Markenbildung, Werbestrategien, Marketing und Grafikdesign.

Du hast neben deinem Studium auch praktische Erfahrungen gesammelt. Was hast du genau gemacht und wie hat es dir gefallen, in den USA zu arbeiten?
Stimmt, ich habe neben dem Studium für die TechStyle Fashion Group gearbeitet. Das ist eine Plattform mit amerikanischen Modemarken. Ich war in der Kinderabteilung „fabkids“ für das Social Media Marketing und die Datenanalyse der Advertising-Kampagnen mitverantwortlich.

Die Amerikaner arbeiten im Marketing sehr sales-orientiert. Wenn die Zahlen nicht stimmen, spielt das Brand-Marketing gar keine so große Rolle, wie der reine Abverkauf. Alle Kollegen waren toll und haben mich sehr offen aufgenommen. Die Arbeitszeiten wurden ähnlich flexibel gehandhabt wie in Deutschland. Ich hatte erwartet, dass in den USA strengere Regeln gelten.

Kommen wir zur Q.One. Was waren hier deine Aufgaben und wie hat es dir gefallen?
Ich habe das Brand Development der Marke CloudBasket unterstützt. Es war sehr spannend eine neue Marke mit zu entwickeln. Die Chance hat man nicht so oft. Sonst werden bestehende Marken gemanagt. Deshalb waren die fünf Wochen bei der Q.One in Essen eine sehr interessante Erfahrung. Ich habe mich im Q.One Team sehr wohl gefühlt. Hier gab es immer gute Stimmung und super, nette talentierte und erfahrene Kollegen. Ich kann jungen Talenten nur empfehlen, Teil der Q.One Familie zu werden.

Danke, das ist nett. Was hast du denn aus deinem Praktikum an Erfahrungen mitnehmen können?
Die Q.One ist ein Unternehmen mit Start Up-Feeling. Das ist neu für mich. Spannend fand ich die Arbeitsabläufe im Produkt- und Projektmanagement. Hier arbeiten sehr erfahrene Kollegen daran, dass das Development den Rücken frei hat und einfach eine gute Software entwickeln kann. Die Struktur in der Markenentwicklung fand ich ebenfalls spannend. Ich durfte viele eigene Ideen einbringen. Als Praktikant ist das nicht selbstverständlich. Diese Art von Vertrauen zu erleben, ist eine tolle Erfahrung.

Was gefällt dir am CloudBasket?
Ich schätze den CloudBasket, weil er eine kundenorientierte Lösung ist. In den USA nennt man solche Technologien „convenient“ – sie sind einfach und praktisch. Ich sehe viel Potential für den CloudBasket. Er ist eine disruptive Lösung, die gegenüber bereits bestehenden Marktplatz-Giganten bestehen kann.

Was macht deiner Erfahrung nach eine gute Marke oder ein gutes Produkt aus?
Marken und Produkte sollten fit fürs digitale Zeitalter sein und einheitlich als integrierte Marke auf allen Kanälen funktionieren. Was ich immer als wichtig empfinde, ist, dass die Markenwerte nicht nur im Design Guide stehen, sondern tatsächlich gelebt und transportiert werden.

Hast du hier etwas USA-typisches vermisst?
Arbeitstechnisch nicht so viel, aber den Pazifik gibt es im Ruhrgebiet eben nicht.

Was sind deine Pläne für die Zukunft, bleibst du in Deutschland?
In der kommenden Woche beginne ich ein Hochschulpraktikum bei der Lufthansa. Darauf freue ich mich sehr.

Vielen Dank für deine Offenheit und Unterstützung, lieber Alex.

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Katrin Staudinger
Katrin Staudinger
Head of Communication

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